Liebeslieder

Nachtgedanke: Wieso handeln eigentlich fast alle Popsongs von Liebe? Ist Liebe so viel stärker als andere Gefühle? Gibt es auf der Welt so viele Menschen, die gerne verliebt sind oder es wären? Oder steigt der Popmusikkonsum mit dem Grad der Verliebtheit, sodass diese Personen, obwohl absolut in der Minderheit, eine Mehrheit der Zielgruppe stellen?

(Ursprung des Gedanken: Gerade hat mein iTunes-Radio-Setup eine alte Eurovisions-Schnulze namens „It’s nice to be in love again“ rausgekramt, da fiel mir auf, dass ich schon seit Jahren nicht mehr verliebt war bzw. mich durch Verliebtheit oder Fehlen derselben zu zwingend erscheinendem Handeln motiviert sah. Bin ich jetzt anormal? Oder einfach nur aus der Zielgruppe von Eurovisons-Songs rausgeflogen? Und wieso schreibe ich, kaum dass es mal um große Gefühle geht, in einem so gestelzten Stil?)

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