Archive for Mai, 2008

Zweimal an einem Tag…

Freitag, Mai 30th, 2008

Hab‘ heute schon zweimal Kollegen geholfen, die sich plötzlich mit Problemen konfrontiert sahen, weil sie versehentlich in unbekannte Funktionen von Word gestolpert waren. Klar, jetzt könnte man sagen, die seien selber schuld, wenn sie sich mit ihrem Werkzeug nicht auskennen, aber so simpel ist das nicht:

Im Büro kann man sich seine Software nicht immer aussuschen, und es wäre albern, all die Masse an Word-Funktionen zu lernen, die man niemals braucht.

Das Hauptproblem von Word ist und bleibt, dass es eben eine eierlegende Wollmilchsau sein soll. Klar, es kann viel mehr als meine alte Schreibmaschine – aber oft genug würde es mir völlig reichen, wenn es nur ein bisschen mehr als diese könnte und dafür auf allen möglichen überflüssigen Schnickschnack verzichtete.

Zuhause nutze ich deshalb eh längst Scrivener – deutlich angenehmer und nützlicher. Nur schade, dass ich auf der Arbeit nicht mit den Werkzeugen schrieben kann, mit denen ich am besten klar komme…

Momente zum Im-Boden-Versinken

Freitag, Mai 16th, 2008

Ich gebe es offen zu: Ich kann nicht einparken. Ich komme aus einer Kleinstadt – wenn da eine Parklücke zu eng war, fuhr man einfach ein paar Meter weiter. Dazu kommt, dass ich nur ganz selten einen Wagen hier in Köln habe – in der Regel den meiner Eltern. Heute war so ein Tag.

Ich hatte eine Verabredung zum Frühstück, zu der ich mit dem Auto fuhr, weil ich danach noch etwas transportieren musste. Und ich hatte sogar Glück: Direkt vor der Haustür war eine Parklücke, doppelt so lang wie das Auto! Da komme sogar ich rein. Dachte ich…

Leider verkantete sich beim Einparken ein Hinterreifen am Bordstein. Was blieb zu tun: Mehrfaches Hin-und-Her-Geruckel, um die Reifen ordentlich zu positionieren. Ich ahnte schon, dass das von außen wahrscheinlich nicht gerade elegant aussah – und ein Blick aus dem Fenster bestätigte das: In einer gegenüberliegenden Autowerkstatt standen zwei Männer mittleren Alters in Mechaniker-Overalls und beobachteten mit unbeweglichen Mienen, wie ein Mensch mit auswärtigem Kennzeichen mehr als zwei Minuten brauchte, um in eine gigantische Parklücke zu rangieren.

Nach getaner Arbeit stieg ich aus und grüße knapp: „Morgen.“ Die beiden grüßten unbewegt zurück: „Morgen,“ und guckten weiter auf das eher schlecht als recht eingeparkte Auto. Da wusste ich: Hier kann ich kein Gesicht mehr wahren – hier hilft nur eines: Nichts wie ab ins Haus.

Zum Glück gezwungen

Freitag, Mai 2nd, 2008

Ich bin ja ein erklärter Freund der öffentlich-rechtlichen Sender. Klar, es gibt ne Menge, über das man zurecht meckern kann: Geldverschwendung durch viel zu viele unnötige Digitalkanäle, absurdes Gebaren der GEZ, Sponsoring an der Grenze zur Schleichwerbung bei Gottschalk und Co, etc. Dennoch: Ein System, das uns arte, Phoenix, „Berlin, Berlin“, den „Tatort“ und ab heute Abend die zweite Staffel von KDD beschert, hat durchaus seine Vorzüge. Aber dann, immer wieder, leistet man sich in den Sendeanstalten Klöpse, über ich nur mit dem Kopf schütteln kann.
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Zuschauerverhalten nach Sternzeichen…

Donnerstag, Mai 1st, 2008

Ich will ja mal hoffen, dass SevenOneMedia wenigstens kein Geld für diesen Unsinn ausgegeben hat…