SOS – keine SMS mehr

So, hier mal kurz die schlechte Nachricht des Tages – aufgrund eigener Bloedheit hab‘ ich mich fuers Erste meiner altbekannten Handynummer beraubt. Das bedeutet fuer euch: Versucht gar nicht erst,mich unter der gewoehnlichen Nummer (0177 usw.) anzurufen oder mir eine SMS dorthin zu schicken – ich bekomme es hoechstwahrscheinlich erst im Februar mit, wenn ich mir in Deutschland eine neue SIM holen kann. (Das kommt davon, wenn man vorausdenkt und versucht, das Handz abzusichern, damit potentielle Diebe keien Unmengen an Telefonkosten anhaeufen koennten – man sperrt sich statt dessen selber aus…)

Das Ganze hat zwei Vorteile: Einen fuer euch, denn ihr muesst euch nur noch eine Nummer merken, naemlich die neue. (Das ist die, die mit 015 anfaengt – wer die nicht kennt und unbedingt braucht, moege sich bitte per Mail bei mir melden.) Und einen fuer mich, denn ich kann unter der neuen Nummer SMS nur empfangen, aber nicht selber verschicken. Jetzt komme ich also gar nicht mehr in Versuchung, meine Telefonrechnung mit suendhaft teuren Kurznachrichten zu belasten, sondern kann mich ganz aufs Reisen konzentrieren.

Je nach persoenlichen Vorlieben moegt ihr das Ganze jetzt fuer ausgemachte Dummheit oder fuer einen Akt der Vorsehung halten (nach dem Motto: „Loese Dich von den Fesseln der Technik, um wieder Mensch zu werden“ oder so) – aber ganz ehrlich: Ich finds nicht so tragisch. Ich bin ja nicht unterwegs, um euch Nachrichten zu schreiben, sondern um was zu erleben. Und solange ihr mich im Notfall erreichen koennt und ich euch umgekehrt auch, ist doch alles in Ordnung.

In diesem Sinne: Etwas Technik verloren, etwas Freiheit gewonnnen.

Ein anderes Steuck Technik funktioniert zum Glueck noch, naemlich mein Fotoapparat. Frische Bilder (u.A. von einem sehr schoenen Aquarienbesuch) gibt’s in der gewohnten Galerie, und inzwischen bin ich klug genug geworden, sie so zu sortieren, dass die neuesten vorne sind.

Was steht heut noch an: Ein Theaterbesuch, um mal zu gucken, wie hier in Neuseeland Impro gespielt wird, danach gehe ich frueh ins Bett (so ich denn eines habe; es gabe da leichte Unregelmaessigkeiten bei der Zimmerverteilung…) und morgen frueh verlasse ich Auckland und fahre hoch in die Bay of Islands.

Auf dem Weg dahin verfasse ich dann vielleicht mal eine gehaltvolle Abhandlung zu Aucklands Fussgaengerampeln. Die machen es Reisenden naemlich wahrlich nicht leicht. Aber dazu mehr beim naechsten Mal.

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