Schafe, Kiwis und viel Wind

Heut hab ich mir mal Touristenattraktionen angetan: Zum einen eine herrlich abstruse Schafshow, in der 19 verschiedene Schafsorten vorgefuehrt und vorgestellt wurden, waehrend das Publikum applaudierte. Nun gut, auf einen Kiwi kommen im Schnitt 10 Schafe, so gesehen passt das als Attraktion schon.

Kiwis in diesem Zusammenhang sind uebrigend nicht die Voegel oder die Fruechte, sondern die Neuseelaender selber. Ueber Kiwi-Fruechte hab‘ ich aber auch einiges gelernt: Unter Anderem, das die aktuelle Inkarnation eine Zuechtung ist, die so erst seit ca. 150 Jahren existiert. (Der Vorgaenger war haariger.) Und Kiwi-Voegel konnte ich auch noch bewundern: Vollkommen abstruse und verflixt scheue Viecher – aber schoen knudellig. Beaengstigend: Kiwis sind ungefaehr huehnergross, aber ein Kiwi-Ei ist siebenmal so gross wie das eines Huhns. Auf den Menschen hiochgerechnet waere das, als wuerden Muetter ein Baby mit einem Gewicht von ueber 16 kg auf die Welt bringen – viel Spass dabei…

Kiwis koenenn nicht fliegen, weder Freuchte, noch Voegel, noch Menschen. Das haelt Letztere aber nicht davon ab, es zu versuchen – und das hab ich dann auch noch gemacht – das Ergebnis sah so aus:

Viel eleganter als ein flugunfaehiger Vogel stellte ich mich dabei offensichtlich auch nicht an – aber lustig war’s.

Das war’s auch schon in Rotorua, morgen geht’s weiter suedlich nach Wellington.

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