Warnung vor dem Film

Da ich mich ja derzeit im gleichnamigen Land herumtreibe, koennte der eine oder andere von euch vielleicht versucht sein, sich Baz Luhrmanns neuen Film „Australia“ anzusehen.

Tut es nicht.

Ich bin ja alles andere als ein Freund von Spiegel Online, aber in diesem Fall trifft deren Kritik den Nagel auf den Kopf: Der Film funktioniert als Geschichte nicht. An keiner Stelle. Und Nicole Kidman chargiert in der ersten Stunde (insgesamt dauert der Film fast 3 Stunden) so furchtbar, dass ich mich an uebelste Boulevard-Klamotten erinnert fuehlte. Fuer all die weiteren Probleme, die diesen Film durchziehen, verweise ich auf die genannte Spiegel-Kritik.

Ich frage mich nur, wie der SZ-Kritiker sich so fuer den Film begeistern konnte…

P.S.: Falls ihr statt dessen einen wirklich guten Film sehen wollt, empfehle ich Danny Boyles „Slumdog Millionaire“ – auf den muesst ihr in Deutschland allerdings noch bis Mitte Maerz warten.

4 Responses to “Warnung vor dem Film”

  1. Johannes sagt:

    Tja, der Stadtanzeiger schreibt auch nicht viel Gutes darüber. Und die Kritik endet mit einer Aussage bei der ich an Deinen Eintrag vom 24. denken musste: „…fehlt im Film nur eines: Die sehr selbstbewussten Fliegen, die den Besuchern und bewohnern des realen Outback das Leben ein wenig schwerer als nötig machen. Sie sieht man nicht ein einziges Mal. Traumhaft.“ Gruß Johannes

  2. Baumi sagt:

    Stimmt – jetzt wo Du’s sagst. Wobei ich mich wirklich frage, wie sie die losgeworden sein koennten – immerhin wurde angeblich doch ein grosser Teil des Films on location gedreht – auch wenn man anderen Sequenzen (z.B. dem Luftangriff auf Darwin) die Computereffekte schmerzhaft anmerkt.

  3. Johannes sagt:

    Und jetzt kannst Du es zugeben: Du arbeitest doch für Dumont! Nicht nur hast du in der Weihnachtsausgabe des Express berichtet über „So heiss feiert Australien Weihnachten…“ und im Stadtanzeiger am selben Tag den Mangel der Fliegen im Film bemängelst, nein auch die von Dir vorenthaltene Information über die australischen Kamele findet sich im Stadtanzeiger vom 24. – in Form eines ausführlichen Artikels über Herkunft selbiger und Versuche der australischen Regierung, die Australier zum Essen von Kamelfleisch zur Ausrottung der Plage zu bewegen… Jetzt wissen wir es also!!!

  4. mik sagt:

    Bin auf die Kritik der Süddeutschen reingefallen und musste Qualen leiden im Lindauer Kino. Arrrgh!