Archive for Januar, 2009

All that you can leave behind

Dienstag, Januar 27th, 2009

Was ich vermissen werde, wenn ich wieder zuhause bin:

  • Freie Tagesgestaltung
  • Alle paar Tage Tiere in freier Wildbahn zu sehen, die man zuvor nur aus dem Zoo kannte
  • Sonne!
  • Die Illusion, ein anderes Leben als das gewohnte zu leben
  • Schlafen unter freiem Himmel
  • Wallabies
  • Viel Zeit um Lesen

Was ich nicht vermissen werde:

  • Die ewig gleichen Gespreche, die man in Backpacker-Unterkuenften mithoert. In der Regel lassen sie sich so zusammenfassen: „Bei uns machen wir X ja nicht so und so, sondern ganz anders – ich verstehe gar nicht, wieso die hier das hier nicht so machen.“
  • Tastaturen ohne Umlaute
  • Schnarchende Zimmergenossen, die noch dazu erst mitten in der Nacht angetrunken zurueckkommen und erst dann einschlafen, wenn sie mir ihrem Laerm alle anderen geweckt haben.
  • Leben aus dem Rucksack – Schraenke haben Vorteile

Noch einmal aus dem Vollen geschoepft

Montag, Januar 26th, 2009

Inzwischen sind es ja nur noch zwei Tage bis ich wieder ins Flugzeug Richtugn Heimat steige, darum hab‘ ich in den letzten zwei Wochen noch einmal ganz kraeftig den Touristen raushaengen lassen. (Das klingt jetzt irgendwie latent pervers, ist aber ganz harmlos gemeint.)
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Expeditionen ins Tierreich

Sonntag, Januar 18th, 2009

Ich hab‘ auf meinen Rundgaengen in der australischen Wildnis ja so einiges gelernt. Dass Kookaburras wie wildgewordene Lachsaecke klingen, wusste ich ja schon:Hingegen ueberraschte es mich schon, dass der australische Rabe einen Ruf hat, der an einen sehr, sehr enttaeuschten Schlumpf erinnert:Aber am meisten ueberraschte mich dann doch, wie ein Koalamaennchen klingt, wenn es denn mal was zu sagen hat:

(Nebenbei hoert ihr auf diesem Video auch, dass es fast unmoeglich ist, irgendwo in Australien keinem Deutschen zu begegnen…)

Let there be rock

Samstag, Januar 17th, 2009

Uluru – das ist der Aborigine-Name fuer Ayers Rock, der inzwischen offiziell die englische Bezeichung ersetzt hat – Uluru also ist das Klischeebild fuer Australien schlechthin. Anders als Kanegrus oder Koalas kann man ihn nicht in irgendwelchen Zoos bewundern, sondern nur indem man sich mitten in den trockensten Kontinent der Welt begibt.

Und das tun die Leute dann auch. Busweise trudeln sie aus dem Hoteldorf Yulara – einer Retortenstadt, die nur aus einem Besucherzentrum, Unmengen anm Hotels und ein paar teuren Geschaften besteht – am Morgen in der offiziellen Sonnanaufgangs-Betrachtungszone ein, um den offiziellen Sonnenaufgang zu betrachten. Abends wiederholt sich dassele Spiel auf der anderen Seite in der Sonneuntergans-Betrachtungszone; die Zeit dazwischen verbingt man entweder damit, um den Felsen drumherum zu laufen oder die Wuensche und Traditionen der Ureinwohner in den Wind zu schlagen, indem man draufkletter. (Interessanterweise stehen zwar ueberall Schilder „Please don’t climb Uluru“, trotzdem ist es immer noch moeglich und kostet noch nicht einmal etwas.)

Viel Touristenrummel also um einen ziemlich grossen Stein. Es waere zienlich leicht, der Ganzen Angelegenheit zynisch gegenueber zu stehen, wenn dieser verdammte Sein nicht so faszinierend waere, dass er jeden der 400 Kilometer wert ist, die man auf dem Weg dorthin durch die Wueste zurueckgelegt hat.
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Mal wieder Bildmaterial

Montag, Januar 5th, 2009

Ich hab‘ aus der Not, dass man in Alice Springs nachts alleine nicht vor die Tuer gehen sollte (mehr dazu ein andermal), eine Tugend gemacht und lade gerade einen Haufen Fotos hoch. Die komplette Sammlung wie ueblich hier, aber ich konnte mir dann doch die Top 10 der frischen Fotos nicht verkneifen. (Ich entschuldige mich im Voraus fuer die Masse an Sonnneuntergaengen und Abend- und Nachtbildern – die haben’s mir wohl angetan…)

Hier sind sie also, streng nach persoenlicher Vorliebe sortiert (Anklicken bringt groessere Versionen):
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