Archive for the ‘Linktipps’ Category

Tipp für Probleme mit der Wii Fernbedienung

Dienstag, Januar 30th, 2007

Während ich mich gerade mit Madden NFL 07 anfreundete (das Spiel macht es einem Football-Laien nicht leicht – da steht zwar, was man tun muss, um einen „Juke“ oder „Stiff Arm“ zu erzielen, aber nicht, was das denn nun ist), verweigerte plötzlich meine Wii-Fernbedienung den Dienst. Nicht komplett; ich konnte noch zeigen, Menüs nutzen, etc., aber der Bewegungssensor funktionierte nicht mehr. Ich probierte es in anderen Spielen aus: Keine Tennis-Schläge mehr, kein Schwertkampf und kein Fächeln.

Nach einigem Herumgooglen fand ich die Lösung: Fernbedienung in die Hand nehmen und mit der Vorderseite kräftig (aber nicht brutal) ein paar mal auf die Handfläche der anderen Hand hauen. Anscheinend hat sich da irgendein bewegliches Teil verkelmmt, das dadurch wieder frei kommt.

Ist nun eher ne Lo-Tech-Lösung, hat aber geklappt.

Spüre den Herrn in Dir

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Wer hätte das gedacht: Deep Thoughts hat einen Händler für christliche Sexspielzeuge gefunden. Und die Atheisten von The Great Realization schieben (ähem) gleich einen zweiten hinterher.

Da bekommt die Losung „Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst“ doch eine ganz neue Bedeutung…

via Digg

Von wegen „rückständig“ – eher schon Zeitreise

Mittwoch, Januar 11th, 2006

Es heißt ja immer, auf dem Land seien die Leute rückständig – der Kurpark Ründeroth im Aggertal tritt den Gegenbeweis an:

Kunsthandwerkermarkt Juni 2006 – ein kleiner Rückblick
– mit noch bisher unbekannten Fotos

Dass die Fotos bisher unbekannt waren, mag nicht verwundern – dass sie dann aber auf der Seite zu finden sind schon.

Und wer an einen einfachen Tippfehler glaubt, wird unter den Fotos eines Besseren belehrt:

Wir haben aus der Premiere gelernt und werden es 2007 noch besser machen!

Im Juni 2006 war also die Premiere des Ganzen – bei soviel Zukunftsträchtigkeit im Bergischen Land fehlen auch mir die Worte…

Literatur-Podcast

Montag, Januar 9th, 2006

Falls ihr mal Lust auf Geschichten-Lesungen habt: Zusammen mit einem Bekannten betreue ich jetzt den Podcast Texte auf der Hollywoodschaukel. Das Ganze ist ein Begleitmedium zu einer monatlichen Lesereihe in Köln, bei der jeder, der Lust hat, einen selbstverfassten Text vortragen kann. Einzige Bedingung: In dem Text muss ein vorgegebener Satz vorkommen.

Der Podcast erscheint wöchentlich und bringt in jeder Folge Mitschnitte von einzelnen Textlesungen. Länge pro Folge: Zwischen 10 und 20 Minuten. (Ihr könnt uns auch via iTunes abonnieren.)

Das Ganze ist im AAC-Format als „Enhanced Podcast“ für iTunes. Sollte es Probleme mit dem Dateiformat geben, einfach kurz bescheid geben.

Ansonsten: Hört mal rein – und viel Spaß! Und wenn ihr wollt und könnt: Kommt beim nächsten Mal bei der Lesung vorbei – Ort und Zeit werden auf der Homepage und im Podcast bekanntgegeben.

Alte DOS-Spiele unter OS X spielen

Freitag, Januar 6th, 2006

Da hab ich doch mal was Schönes gefunden, um meine Zeit wieder sinnlos zu vergeuden: Mit DOSbox kann man DOS-Programme – einen genügend schnellen Rechner vorausgesetzt – unter Linux, Mac OS X und Windows XP bzw. 2000 laufen lassen. Klappt auf meinem 1,33 GHz G4 iBook wunderbar.

Wenn man dann noch schaut, wie viele schöne Treffer eine Netzsuche zum Thema „DOS Abandonware“ bringt, dann hat man sich einen echten Produktivitätskiller auf die Platte geholt…

Einziger Wermutsropfen: Die Mac-Version ist noch etwas sperrig und lässt sich von der Kommandozeile aus freundlicher bedienen als vom GUI. Wenn ich C++ könnte, würd‘ ich’s ändern…

Das sieht beschissen aus…

Montag, August 29th, 2005

Wenn in einem James Bond-Film der Oberschurke wieder im letzten Moment an der Ausführung seines Plans zur Zerstörung der Welt gehindert wird, dann verspürt man oft so eine absurde Enttäuschung – zu gern hätte man die Katastrophe gesehen. Nun, was sich da unten in New Orleans derzeit abspielt, ist kein Film, und je mehr ich über die potentiellen Auswirkungen dieses Hurricanes erfahre, um so mehr hoffe ich auf irgendeinen Ausweg in letzter Minute für die Leute da unten.

Ich zitiere mal aus der Warnmeldung des US-Wtterdienstes (und ja, die schreiben immer alles in Großbuchstaben…):

AT LEAST ONE HALF OF WELL CONSTRUCTED HOMES WILL HAVE ROOF AND WALL FAILURE.
[…]
THE MAJORITY OF INDUSTRIAL BUILDINGS WILL BECOME NON FUNCTIONAL. PARTIAL TO COMPLETE WALL AND ROOF FAILURE IS EXPECTED. MANY WOOD FRAMED LOW RISING APARTMENT BUILDINGS WILL BE DESTROYED.
[…]
HIGH RISE OFFICE AND APARTMENT BUILDINGS WILL SWAY DANGEROUSLY…A FEW POSSIBLY TO THE POINT OF TOTAL COLLAPSE. MANY WINDOWS WILL BLOW OUT.

AIRBORNE DEBRIS WILL BE WIDESPREAD…AND MAY INCLUDE HEAVY ITEMS SUCH AS HOUSEHOLD APPLIANCES AND EVEN LIGHT VEHICLES. SPORT UTILITY VEHICLES AND LIGHT TRUCKS WILL BE MOVED.
[…]
PERSONS…PETS…AND LIVESTOCK EXPOSED TO THE WINDS WILL FACE CERTAIN DEATH IF STRUCK.

POWER OUTAGES MAY LAST FOR WEEKS…AS MANY POWER POLES WILL BE DOWN AND TRANSFORMERS DESTROYED. WATER SHORTAGES WILL MAKE HUMAN SUFFERING INCREDIBLE BY MODERN STANDARDS.

Wenn man dazu dann noch die Erkenntnisse aus diesem NPR-Bericht aus dem Jahr 2002 nimmt, wird das ganze verdammt beängstigend. Da werden die Auswirkungen eines Hurricanes der Kategorie 5 auf New Orleans so beschrieben:

[T]he part of New Orleans that most Americans—most people around the world—think is New Orleans, would disappear.[…]
Hurricane Georges was one for which the track had the potential of flooding the city. So the people were given a mandatory order to evacuate the city. […] At the last minute, Hurricane Georges faded to a weaker storm and it veered away, which was lucky. Because the evacuation was a fiasco. [..][T]hey got into massive traffic jams and many of them spent the worst part of the hurricane either on the highway—stopped— or had pulled off to the side of the road.
[…]
Now supposing the hurricane had really walloped New Orleans? Here are all of these thousands and thousands of people in their cars trapped on the side of the road. What would happen to them?
„Many of our evacuation routes are subject to flooding,“ says Suhayda. „And they would be washed away, and there would be really no way for help—that is the emergency services people—to get to them to help them.“
[…]
[The] levees would doom the city, because they#039ll trap the water in. […] Everything that the water has carried in is going to be there. It#039s going to have to be cleaned out— alligators, moccasins and god knows what that lives in the surrounding swamps, has now been flushed -literally—into the metropolitan area. And they can#039t get out, because they#039re inside the bowl now. No water to drink, no water to use for sanitation purposes. All of the sanitation plants are under water and of course, the material is floating free in the community. The petrochemicals that are produced up and down the Mississippi river—much of that has floated into this bowl… The biggest toxic waste dump in the world now is the city of New Orleans because of what has happened.
[…]
Combe says nobody in America has confronted these issues across an entire city. Not after an earthquake. Not after floods. Not after September 11.

Ich fürchte, dass wir in ein oder zwei Tagen wissen werden, ob das Panikmache war oder nicht… :-(

Interview mit einer Suchmaschine

Donnerstag, Juli 21st, 2005

Bei SatireWire gibt es ein herrlich absurdes Interview mit der Suchmaschine „Ask Jeeves“.

Lesen!

(Heute kann man das leider nicht mehr nachmachen, denn inzwischen hat AskJeeves seine Technik geändert – um so schöner, dass jemand es damals gemacht hat. :-) )

„BILD“ in Bestform

Montag, Juli 18th, 2005

Eigentlich nichts Ungewöhnliches, was das Bildblog da berichtet – aber die Art, wie BILD es schafft, Harald Schmidt die Worte im Mund umzudrehen, kann schon als Schulbeispiel für die Art herhalten, mit der im Hause Axel Springer „Journalismus“ betrieben wird…

Ein bisschen Perspektive

Samstag, Juli 9th, 2005

Im Drunkenblog finden sich – neben der stetig größere Kreise ziehenden Kuh-Aktion – auch etwas praktische Alltagsphilosophie:

When you are sitting there having a drink, and people walk in and sit down, you ask them how they’re doing and where they’re from, and it’s all good. You don’t ask if they’re a republican or democrat, if they voted for the angry little elf or one of the skull-and-bones-candidates, or whether whether they think Apple was robbed or Microsoft really brought personal computing to the world.
If you were to be asking those things, you’d be asking because you wanted to know if they were one of you, and not because you really wanted to know them.

And it’s almost all like that online, everywhere you go, and I suppose a lot of people like it that way. Some of it is that way because it’s just natural — age-old tribalism — and some of it is convenience, and some of it are probably things that my brain isn’t able to wrap itself around right now.
In contrast, when it comes to sitting down and having a drink, all you really care about is whether or not the person is being an asshat, and the differences between you are often what really make everything interesting, not the other way around.

So here’s this guy named Jon, who somehow found my site, and somehow got it into his head to run around a city in Israel with a Cow, for the birthday of a guy an ocean away, whom he knows and is connected with via only a supped-up version of the tin-can radios we had as kids.

I don’t care that Jon uses Windows, and I doubt Jon cares that I usually gravitate towards Macs or Linux, but we both like technology and both think The Cow is amusing.

Chances are, we’d both enjoy a drink together too, and chances are while drinking we’d find out more things we had in common while laughing about what makes us different, and there’s probably something important in there somewhere.

Links zu den Anschlägen in London

Donnerstag, Juli 7th, 2005

So eine Liste wollte ich auch machen, aber ich war (mal wieder) zu langsam. Mein Beileid geht an alle Betroffenen und Angehörigen.

Für Informationen aus dem professionellen Nachrichtenbereich empfehle ich die Webseite der BBC zu den Explosionen in London. Die BBC hat auch eine Art Reporter-Blog zu den Ereignissen.

Sehr detaillierte und akkurate Informationen gibt es bei Wikinews in deren Bericht über die Anschläge in London.

Auch die Blogosphäre quillt über vor Berichten aus erster, zweiter und dritter Hand.

Beispiele aus Deutschland: it&w, Der Schockwellenreiter; London: The Cartoonist, Konstantin, verschiedene Augenzeugen beim Guardian.

Einige Berichte sind per IRC bei Joi Ito angekommen.

Bei Flickr gibt es zahlreiche Bilder im London Bomb Blast Pool, in der Gruppe London Explosions, sowie unter den Tags Bombs und Blast zu sehen.

Technorati kann man Beiträge mit den Tags London Explosions, London Blast und London Bomb finden.

(Via: Stör-Signale)