Archive for the ‘Privates’ Category

Von Unverfilmbarem

Freitag, Juni 24th, 2005

Neulich war ich im Anhalter-Film. Was soll ich sagen: Ich bin ein großer Fan der Bücher und halte sie für unverfilmbar – und der Film hat das für mich bestätigt. Douglas Adams‘ Humor funktioniert zu sehr über komplexe Gedankenspiele und Wortwitz als dass man es in einen FIlm packen könnte.

Allerdings wirkte es schon so als ob sich alle Beteiligten große Mühe gegeben hätten, und es war auf keinen Fall ein Ausverkauf oder ein Verrat am Buch. Wenn man das Buch nicht kennt, wird man mit dem Film nichts anfangen können – zu wirr wird einem alles erscheinen. Wenn man ein Fan des Buches ist und ohne große Erwartungen rein geht, kann man sich durchaus nett unterhalten – mir hat es Lust auf das Buch gemacht.

Gouranga hey!

Dienstag, Juni 21st, 2005

Das ist mal ein merkwürdiger Spam – nichts als dieser Inhalt:

Call out Gouranga be happy!!!
Gouranga Gouranga Gouranga ….
That which brings the highest happiness!!

Immerhin bin ich nicht der Einzige, der diese Mail im Laufe der letzten zwei Jahre bekommen hat…

Ich hasse Telemarketing!

Montag, Juni 20th, 2005

Normalerweise versuche ich recht freundlich zu den armen Schweinen zu sein, die diese Werbeanrufe machen. Sind ja meist auch nur Studenten oder andere Menschen, die das Geld brauchen. Aber das eben war eine Unverschämtheit:

Da klingelt mein Telefon („Nummer unterdrückt“ natürlich), und beim Abheben geht eine dieser Bandaufnahmen dran: „Sie haben gewonnen, blabla“ Da ich aber kostenlos ans Callcenter weitergeleitet werden konnte, blieb ich dran, um mich aus der Liste austragen zu lassen. Und das ging dann so:

„Schulte, guten Tag?“
„Guten Tag, Baumeister, ich möchte mich bitte aus Ihrer Liste austragen lassen.“
*knack* *fiep* — Stille… Verbindung getrennt

Ganz toll – nur weiter so… :-(

Frage: Wann fühlt man sich dumm?

Sonntag, Juni 19th, 2005

Antwort:

Wenn man zwei Stunden lang herumgrübelt und an den Zugriffsrechten bastelt, weil der Webserver einen einfach nicht auf eine Datei zugreifen lassen will, um dann hinterher festszustellen, dass ein Blick in die .htaccess-Datei ausgereicht hätte…

Kunstfragen (2)

Sonntag, Juni 19th, 2005

Wird man selbst origineller, wenn man lange genug Originelles liest und hört? Oder kopiert man dann nur anderer Leute Originalität?

Merkwürdiger Traum

Samstag, Juni 18th, 2005

Hab geträumt, dass ich mit Günther Jauch durchs Krankenhaus meines alten Heimatorts gerannt bin, um Oskar Lafontaine zu finden – der hatte nämlich Malaria und brauchte unbedingt eine Tinktur aus Basilikum, um gesund zu werden.

(Bitte keine tiefenpsychologischen Interpretationen…)

Wer kennt gute Windows-Mailprogramme?

Donnerstag, Juni 16th, 2005

Mal eine Frage an alle Windosen-Nutzer da draußen: Eine Bekannte von mir sucht ein ordentliches Mailprogramm, am Liebsten Freeware. (Ich hab ihr ausreden können, Outlook oder Outlook-Express zu verwenden.)

Was sie gerne hätte, wären möglichst gute Mail-Funktionalitäten sowie gutes Kontaktmanagement (Übersichtsfunktionen, Kontake drucken, Mail-Listen, etc.)

Was ist da zu empfehlen?

Danke für alle Tipps schon mal!

Auch ein Wertewandel

Dienstag, Juni 14th, 2005

Vor ein paar Jahren war es altmodisch, Vinyl-Platten zu kaufen. Wer hip war, kaufte CDs.

Heute ist es altmodisch CDs zu kaufen – wer up-to-date ist, zieht sich die Musik aus dem Netz (je nach Skrupel legal oder illegal) und wer ganz super-duper-mega-hip ist, kauft Musik, die es nur auf Vinyl gibt.

Kurz vor dem Zehnjährigen

Samstag, Juni 11th, 2005

In ein paar Wochen ist Abi-Jubiläumstreffen. Zehn Jahre ist das nun her.

Bin mal gespannt, wie das wird – unsere erste Party eine Weile nach dem Abi war legendär – 12 Stunden Dauerfeiern, an die ich nur bruchstückhafte Erinnerungen aus zweiter Hand habe. Bei einer Party ein oder zwei Jahre später, selber Ort, fast identische Besetzung, war es dann schon als seien wir alle viel älter, als schliefen die Kinder oben und wir seien nur noch mal runter gekommen, um uns wieder jung zu fühlen.

Jetzt sind wir wirklich erwachsen – und einige von uns zumindest verheiratet. Ob auch schon Kinder da sind? Keine Ahnung. So oder so – es wird entweder richtig gut oder arg verkrampft.

Die Klammer hinter dem Smiley

Samstag, Juni 11th, 2005

Der letzte Eintrag bringt mich auf ganz andere Gedanken: Seit Jahren beobachte ich im Umgang mit Smileys in Klammersätzen (also Passagen in Klammern, so wie diese) zwei unterschiedliche Schulen. Die einen schließen die Klammer nach dem Smiley, eventuell mit Leerzeichen zur Abgrenzung: „(Dieser Text ist Unsinn. :-) )“ Die anderen lassen die letzte Klammer weg: „(Das sieht etwas dumm aus. :-) Denn hier geht Text weiter, der nicht mehr in der Klammer steht.“

Mit der zweiten Variante kann ich mich gar nicht anfreunden – ein Smiley ist eine Konstruktion für sich; die verwendeten Satzzeichen haben ihre ursprüngliche Bedeutung eingebüßt und eine neue Bedeutung angenommen. (Schließlich käme keiner auf die Idee, nach einem „:-(„-Smiley im Fließtext die durch den „Mund“ geöffnete Klammer wieder schließen zu müssen.)

Andererseits: Wenn man genügend Zeit hat, um seinen Text so zu strukturieren, dass man Klammersätze einbaut, dann sollte man eigentlich auch seine Wortwahl soweit in den Griff bekommen können, dass man Ironie und Ähnliches ganz ohne Smileys ausdrücken kann, oder? (Im Gegensatz zu hingerotztem Geschreibsel in Chats und Co – das ist ja eher mit gesprochener Rede vergleichbar, insofern erfüllen Smileys da eine nützliche Funktion, indem sie den Gesichtsausdruck des Gesprächspartners ersetzen.)