Archive for the ‘Australien’ Category

Visa wie? Visa fies!

Mittwoch, Dezember 10th, 2008

Nachdem ich in Anbetracht der aktuellen Ereignisse nicht nach Asien fahre, hab‘ ich nicht nur ein Moskitonetz und etliche Malariatabletten zuviel im Rucksack (ein nettes Paeckchen Richtung Deutschland wird das im Laufe der naechsten Tage aendern), sondern auch ein Buerokratieproblem: Ich fliege am 28. Januar zurueck. Mein Visum laeuft am 26. Januar ab. Damit ich zwei Tage laenger bleiben kann, brauche ich ein frisches Visum. Das kuerzeste Visum im Angebot berechtigt zum Auftenthalt von 3 Monaten (oder 45 mal laenger als ich braeuchte) und kostet 120 Euro (oder 100% mehr als ich eigentlich zahlen moechte).

Da aber die sonstigen Alternativen waeren, entweder nicht zu verlaenger, dann ernsthafte Schwierigkeiten bei der Ausreise sowie ein mehrjaehriges Einreiseverbot zu bekommen, oder aber 100 Euro zu zahlen, um den Flug vorzuverlegen, damit er ins aktuelle Visum passt, und dabei auch noch den Australia Day hier zu verpassen, bleibt mir wohl nichts anderes uebrig, als den hiesigen Behoerden das Geld in den Rachen zu werfen.

Mal im Ernst

Freitag, November 28th, 2008

9:00 morgens, 4 Tage nach meinem 33. Geburtstag. Eigentlich sollte ich in 9 Stunden nach Thailand fliegen, statt dessen sitze ich im Flieger nach Melbourne, um mich dort mit Bekannten zu treffen, weil bewaffnete Idioten dafuer gesorgt haben, dass auf allen Flughaefen Bangkoks der Ausnahmezustand herrscht – ihr Ziel ist eine sehr eigene Art der Demokratie: 30 Prozent vom Volk gewaehlte Parlamentarier, der Rest wird von diversen Lobbygruppen bestimmt. Kein guter Tag, um nach Thailand zu reisen.
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Von A nach B. Oder T? Oder doch lieber Kaffee?

Mittwoch, November 26th, 2008

Der Mensch vollbringt zum Teil unglaubliche Leistungen, um von einem Ort zum Anderen zu kommen. Die Harbour Bridge in Sydney zaehlt sicher dazu: Ein 500 Meter langer Brueckenbogen, eine Hoehe von 134 Metern und eine Bauzeit von fast 10 Jahren koennen schon beeindrucken, Aber nichts verdeutlich die gigantischen Ausmasse dieses Bauwerks so gut wie der Vergleich mit den Umliegenden Gebaeuden – wie etwa auf diesem Luftbild aus der Wikipedia.
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Mal wieder suedlich

Mittwoch, November 12th, 2008

Nur ganz kurz, damit ihr euch nicht alle wundert, was ich so treibe: Ich bin vor ein paar Stunden in Hobar angekommen, der Hauptstadt von Tasmanien. Und wenn alle Internetcafes hier so eine lahme Anbindung haben wie dieses, dann dauert es ein paar Tage bis zu meinem naechsten Eintrag, denn ab Freitag fahre ich 6 Tage lang rund um Tasmanien.
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Ausgewogene Zeitvertreibe

Donnerstag, November 6th, 2008

Als ich schon eine Zeitlang alleine wohnte, kam irgendwann ein fuer mich ungewoehnlicher Moment: Ich hatte Hunger und noch eine halbvolle Tuete „Bounty“-Minis im Schrank, aber ich hatte keinen Appetit darauf. Statt dessen wollte ich Salat.

Das war zu diesem Zeitpunkt wirklich aussergewoehnlich fuer mich – nicht, dass ich etwas gegen Salat gehabt haette – aber ich hatte noch nie vorher etwas Suesses einfach liegen gelassen, weil ich Appetit auf etwas Anderes hatte. Verdammt – ich wurde anscheinend erwachsen…

Aehnlich ging es mir heute: MWas stelle ich mit meinem ersten wirklich freien Tag in Melbourne an? (Die letzten Tage war ich entweder bei den Autoren von „Neighbours“ oder beim Pferderennen.)
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Nemo gefunden

Freitag, Oktober 31st, 2008

Ihr kennt doch sicher alle diese flachen Steine, die, wenn man sie richtig ueber die Wasseroberflaeche schleudert, ein paar Mal auftitschen, bevor sie untergehen? Diese Steine legen weitere Strecken in Gewaessern zurueck als ich.

Zwar liegt irgendwo zuhause wahrscheinlich noch die Kinderbadehose mit dem Seepferdchen-Aufnaeher herum, aber in Wahrheit bewegen sich meine Schwimmfaehigkeiten etwas unterhalb von denen einer halben Tonne Zement. Aus diesem Grunde war es fuer mich natuerlich eine absolute Selbstverstaendlichkeit, einen Boots-Trip raus zum Great Barrier Reef zu buchen (das ist da, wo Clownfische, Korallen und allerlei anderes Meeresgetier leben), mir Schwimmanzug, Flossen und Schnorchelbrille anzuziehen, und mich in die Fluten zu stuerzen. Schliesslich bezahlen andere Leute teures Geld fuer ein paar Sekunden Todesangst beim Bungy-Sprung. Ich hingegen kriegte fuer weniger Geld gleich zweimal 20 Minuten durchgehende Panik plus ein paar Stunden Bootsfahrt in der prallen Tropensonne geboten.
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