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Reisen bildet

Montag, September 22nd, 2008

So, jetzt bin ich zwar noch keinen halben Tag in Neuseeland, aber trotzdem schon seit anderthalb Tagen auf Achse. Mein Koerper laesst mich das auch spueren: Nachdem sich draussen der dritte Sonnenuntergang innerhalb von 36 Stunden anbahnt, erklaert meine innere Uhr mich schlichtweg fuer bescheuert und verweigert ihren Dienst.
Das setzte meinen klaeglichen Versuchen, mir Auckland heute noch naeher anzusehen, auch ein deutliches Ende – Uebermuedung und Grossstadts-Linksverkehr sind mir dann doch eine zu boese Mischung.

Hier aber noch schnell ein paar Dinge, die ich schon auf Reisen gelernt habe:

  • Es lohnt sich, Vegetarier zu sein. Zumindest bei Qantas, da krigt man dann naemlich als erster sein Essen.
  • Qantas‘ Bord-Unterhaltungssystem lauft zwar nicht immer rund, aber wenn, bietet es ungeahnte Dinge: Nicht nur, dass Filme – anders als in den USA – nicht extra auf Familienfreundlichkeit runtergeschnitten werden sondern in Original-Kinofassung laufen: nein, auch bei der Auswahl reibt man sich verwundert bis irritiert die Augen:
    Neben einer Folge von „House“, die ausgerechnet in einem Flugzeug spielt, in dem nach einer moeglichen Infektion eine Massenpanik droht, gab es auch noch eine Dokumentation mit dem Titel „My penis – and everybody else’s“ – und darum ging esauch: Genauer gesagt um das Problem, dass Maenner sich unsicher ueber ihre Penisgroesse sind. In den 5 Minuten, die ich das Durchgehalten habe, gab es auch viele Bildbeispiele. (Und nein, es gibt keinen Jugendschutz bei dem Entertainment-System – dafuer aber staendig das ungute Gefuehl, dass sich der Sitznachbar wundern koennte, wieso man immer wieder Grossaufnahmen von maennlichen Geschlechtsteilen auf seinem Bildschirm hat.)

So, jetzt merke ich aber, wie mir beim Tippen immer wieder die Augen zufallen wollen. Ich werde mich jetzt noch irgendwie eine Stunde wachhalten – moeglichst in einer Gegend, in der sich ncihts schnell oder unerwartet bewegt, und dann ins Bett fallen – in der Hoffnung bis morgen frueh den Jetlag verdaut zu haben.

In diesem Sinne: Gute Nacht.

Zweimal werden wir noch wach…

Freitag, September 19th, 2008

…aber wenn ich so weiter mache, überspringe ich ein Aufwachen: So langsam macht sich die Nervosität bemerkbar. Kenne ich aber, ist bei mir jedes Mal vor längeren Reisen so.

Um die Zeit sinnvoll zu verbringen: Hier eine hübsche kleine Landkarte, die demonstriert, wohin die Reise am Samstag Abend geht:

(Falls ihr hier nichts seht: Die Karte braucht leider Javascript. :-( )